Notwendigkeiten?
Wo ich gerade dabei bin, ein Referat für die Uni auszuarbeiten, fiel mir just eine Frage ein, die mir im Winter gestellt worden war und mit deren Beantwortung ich mich damals sehr schwer tat ob der misslichen Formulierung: Ist die christliche Gemeinschaft für unsere Gesellschaft notwendig? Mein spontaner erster Gedanke hat sich bis heute gehalten - die Menschheit ist in quasi all ihren Gesellschaftsformen schon so ziemlich mit und ohne allem ausgekommen:
- mit Krieg - ohne Essen
- mit König - ohne Rechte
- mit Jagen & Sammeln - ohne Reierung
- mit Wirtschaft & Geld - ohne Skrupel
- ...
Ob da eine fiktive Gemeinschaft von Gläubigen eines bestimmten Kultes / einer bestimmten Religion nun als notwendig bezeichnet werden kann, finde ich sehr schwer vertretbar. Was es, um der nachträglichen Beantwortung der Frage einmal annähernd Genüge zu tun, allerdings über die gesamte Menschheitsgeschichte durchgehend gab und gibt, ist eine gewisse Form von Kult und Glaube. Es scheint, als seien beide - und letzerer noch mehr - eine archetypische menschliche Veranlagung. Wie allerdings die jeweilige Religionsform aussieht, wenn denn dann eine existiert, ist eine ganz andere Frage.
