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Reich werden als Autor

Oder zumindest nicht verhungern – dabei helfen nun angeblich die Verwertungsgesellschaften. Aber was genau tun die nun? Ich hab al ein wenig reingelesen, aber dieser Artikel hier hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

Werwertungsgesellschaften wie etwa die deutsche GEMA oder in Österreich die AKM kümmern sich darum, dass der Urheber eines aufgeführten oder anderweitig genutzten Werkes entsprechend entlohnt wird. Im Wiki-Artikel heißt es: “Verwertungsgesellschaften sind private Einrichtungen, denen zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben in vielen Ländern eine gesetzliche Monopolstellung zugewiesen wurde. Ihr Charakter liegt zwischen der quasi-gewerkschaftlichen Funktion einer Solidargemeinschaft der Urheber gegenüber den wirtschaftlich stärkeren Rechteverwertern und einer quasi-amtlichen Funktion, die Einhaltung der Meldepflicht von Vervielfältigungsstücken, öffentlichen Aufführungen und – mit dem neuen Medium Radio – auch der Sendung zu kontrollieren.”

Für Autoren heißt das, dass von den Nutzern der Texte Gebühren eingehoben und dann an die Autoren ausbezahlt werden. Gerade interessant wohl auch für den wissenschaftlichen Bereich, aber auch für alle anderen Buch- und besonders Drehbuchautoren. Denn für jede öffentliche Vorführung (=Nutzung) ist bei den Verwertungsgesellschaften meldepflichtig und das bedeutet Geld in den Sparstrumpf des Autoren.

Die wahrscheinlich für Autoren interessantesten Verwertungsgesellschaften sind wohl:

Deutschland: VG Wort

Österreich: literar mechana & AKM

Schweiz: ProLitteris

Um einmal grundlegende Erkundungen einzuholen und weil ich ja auch schon ein Buch veröffentlicht habe, schrieb ich ein Mail an die literar mechana und bekam noch am selben Tag eine erfreulich nette Antwort. “Da auch nicht mehr im Handel erhältliche Bücher in öffentlichen Bibliotheken
einstehen und dort entlehnbar sind, rate ich Ihnen, den Beitritt noch heuer
durchzuführen.”

Die freundliche Dame beziet sich auf die Bibliothekstantiemen, die ebenfalls von den Verwertungsgesellschaften eingehoben werden. Ebenso die Gebühren für öffentliche Lesungen, Reprographien, etc.

Der Beitritt zur literar mechana kostet einmalig 20,-€, bei der AKM sind es einmalig 75,-€; die VG Wort ist komplett kostenlos. Ich hab mich gleich mal registriert – ging ganz flink und tat auch nicht weh.

Übrigens haben wohl mittlerweile alle Verwertungsgesellschaften praktische Onlinemeldesysteme, bei denen man seine Werke direkt eingeben kann. Ich werde berichten!

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