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PeDisWriMo… Tag 2

PedDisWriMo 2009Das Frei geschrieben: Mut, Freiheit & Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten funktioniert. Kann ich so bestätigen, ich bin nämlich schon viel motivierter, diese Arbeit jetzt aber auch wirklich fertigzukriegen. Die ersten beiden Kapitel des „Frei geschrieben“ zählen so ziemlich alle Probleme auf, die ich schon hatte plus einige, die ich mir vorstellen kann noch zu bekommen (Scherz! 😉 ) und ein paar, deren ich mir wirklich noch gar nicht bewusst war, die aber durchaus Sinn ergeben könnten.

Als die Uni neulich wieder anfing, habe ich mich riesig gefreut, endlich wieder im Hörsaal zu sitzen und etwas Neues zu lernen. „Das schlaue Buch“ (oh, „Fähnlein Fiesel-Schreib“… 😉 ) sagt:

Die Abschlussarbeit ist die intensivste Lernphase des Studiums. Kein Thema wird man so gut kennen, so vielfältig betrachtet haben und so eigenständig wiedergeben können wie das des eigenen „Meisterstücks“. Beispielhaft am spezifischen Thema wird man das Fach, seine Prinzipien und Denkweisen von innen heraus verstehen.

Sehr hübsch, oder? Eine Diss schreiben ist also eigentlich nur Lernen! So hatte ich das noch gar nicht betrachtet… Und schon hat sich die Motivation doch wieder eingeschlichen. *freu*

Also habe ich gestern Abend noch – anhand des 6-Monats-Plans im „schlauen Buch“ – einen Plan gemacht, wie ich zumindest d280 Seiten Rohtext bis Weihnachten stehen haben kann. 8 Seiten pro Tag 5 Mal die Woche. Das ist erfreulicherweise genausoviel, wie die Leute derzeit für den NaNoWriMo schreiben müssen, um auf ihre 50.000 Wörter zu kommen. Nur muss ich das bis Weihnachten durchhalten. Aber immerhin, es ist ein guter Richtwert. Die 91 Seiten, die ich an Zitaten, Gedankengängen und wirren Pfeildiagrammen bereits zusammengetragen habe, habe ich noch gar nicht eingerechnet, die sind mein Backup bzw. Teil meines „Inputs“. Dabei möchte ich letztendlich mein erstes Kapitel allerdings schon „professorfertig“ haben – also meinem Professor zur ersten Einsicht abgeben. Das zweite nach Möglichkeit ebenfalls und die Kapitel 3 und 4 in Rohfassung. Mal sehen, wie gut das klappt.

Am Nachmittag werde ich einen Ausdruck meiner Diss also in einzelne Zitate und Gedankengänge zerschneiden und neu gruppieren. In Stapel sortiert – im Fließtext ist mir das wirklich schon zu unübersichtlich. Wo ist eigentlich die 2×4 Meter große Pinnwand, wenn man sie mal braucht???

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