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Ghost Busters!

Mäh mäh mäh mäh mäh mäh… Ghost Busters!

Heute waren wir auf einem Ausflug zum Wohldenberg – dort, wo in einem der letzten Winter die „weiße Frau“ sich auf den Aufnahmen einer Überwachungskamera blicken ließ.

Die Legende besagt, dass eine junge Magd einen Silberlöffel gestohlen haben soll. Trotz tränenreicher Unschuldsbeteuerungen wurde sie in das Burgverließ gesperrt und gefoltert. Nach dem Einsatz glühender Zangen gestand sie endlich und man rief den Henker. Am Richtplatz widerrief sie: „Ich bin unschuldig, ich habe den Löffel nicht gestohlen!“ Zur selben Zeit war ihr Freund der Koch noch auf der Suche, überprüfte den Spülstein und fand den Löffel im Abflussrohr stecken. Sofort machte er Lärm und schickte einen Boten zur Richtstätte und weil er befürchtete, der Bote könne zu spät kommen, winkte er mit einem weißen Tuch, der Henker solle warten. Dieser jedoch verstand das Winken als Befehl schnell zuzuschlagen und nach einem letzten Schrei „Ich habe es nicht getan!“ verlor die Magd ihren Kopf. Er rollte dem atemlosen Boten vor die Füße, wie dieser gerade ankam. Die Magd wurde an der Richtstätte begraben und ein hohes Denkmal wurde errichtet, mit dem Bild der Unschuldigen darauf. Das Denkmal existiert nicht mehr und an ihrer Grabstätte soll bis heute nichts mehr wachsen. Und auch der Koch wurde seines Leben nicht mehr froh und starb, ohne je geheiratet zu haben.

Tja, gruselig ist es wirklich im Verließ und das Schild mit der Aufschrift „Lichtschalter ist rechts im Kerker, bitte nach Besichtigung wieder ausschalten.“ hilft auch nicht wirklich. Die weiße Frau selber ist uns heute nicht begegnet, wobei mir eine verspätete Kirchgängerin im weißen Sommerkleid schon einen ziemlichen Schrecken eingejagt hat, als ich grad ein Bild vom Schaf machen wollte… Tja, mal sehen, was dann beim nächsten Mal passiert, oder ob sich die originale weiße Frau nochmal vor die Kamera wagt. 😉

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