Stay weird, stay different…

Wenn ich an „Oscar Verleihung“ denke, kommen bei mir Bilder auf von glitzernden Roben, einstudierten Überraschungs-Gesichtsausdrücken und das Gefühl, dass gerade unverhältnismäßig viel Geld an merkwürdige Stellen fließt. Deshalb schaue ich mir die Übertragung auch nicht an. Heute früh wollte ich eigentlich nur Nachrichten lesen, stattdessen scrollte ich gefühlte 20 Meter durch Oscar-Liveticker Reposts, wer welches Kleid getragen hatte, irgendwas war mit weißer Unterwäsche und zuviel Gesichtsbehaarung. Und dann war da noch das:

„When I was 16 years old, I tried to kill myself because I felt weird and I felt different and I felt like I did not belong. And now I’m standing here… and so I would like for this moment to be for that kid out there who feels like she’s weird or she’s different or she doesn’t fit in anywhere. Yes, you do. I promise you do. Stay weird, stay different and then, when it’s your turn, and you are standing on this stage, please pass the same message to the next person who comes along. Thank you so much!“ (Graham Moore)

Gratulation an Graham Moore, der den Oscar für „Bestes adaptiertes Drehbuch“ bekam. Ich glaube, es gibt auf der Welt gerade ein kleines Aufseufzen, überall, wo ein einsamer Schreiberling sich denkt: „Ja, hier. Ich auch.“

Graham MooreEiner ‚von uns‘ hat gerade gewonnen. Einer von uns hat gezeigt, dass es doch geht. Einer von uns hat es geschafft und dabei den Mumm, sich zu zeigen. Danke Graham. Und an alle schreibenden Seelen, die sich gerade ein bisschen angesprochen fühlen: lasst uns daran denken, sollte wieder einer von uns dort oben stehen, lasst uns die Botschaft weitergeben.

Und danke John Barrowman, für das passende Meme!

(Beitragsbild: www.hitfix.com)

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